"Der Kartenvorverkauf läuft fantastisch"

Bei der Veranstaltung des Koblenzer Stadtmarketings durfte Turnierdirektor Heiko Hampl im Löhr-Center über das ATP Challenger berichten.
Bei der Veranstaltung des Koblenzer Stadtmarketings durfte Turnierdirektor Heiko Hampl im Löhr-Center über das ATP Challenger berichten.

Im Interview verrät Heiko Hampl, Veranstalter und Turnierdirektor der Koblenz Open, wie es um den Stand der Planungen steht. Erstmalig wird vom 15. – 22. Januar 2017 eine ATP Challenger mit 43.000 Euro Preisgeld in Koblenz stattfinden.

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Wie kam es überhaupt dazu, dass Sie ein Challenger in Koblenz veranstalten möchten?
Hampl:
Auf der Suche nach einer geeigneten Halle bin ich nicht zuletzt aufgrund meiner privaten Situation in Koblenz gelandet. Meine Freundin kommt gebürtig aus Plaidt. Eine Region, die eine so bezaubernde Frau hervorbringt, wird bestimmt auch eine gute Heimat für ein ATP Challenger sein. Neben einem guten Bauchgefühl, das für mich unerlässlich ist bei einer so wichtigen Entscheidung, waren unter anderem Preis/Leistung der zu mietenden Veranstaltungshalle, vorhandener Spitzensport in der Region, Verkehrsinfrastruktur, regionale Tennisbegeisterung und die Bereitschaft der verschiedenen Institutionen vor Ort sich aktiv in das Projekt einzubringen ganz wesentliche Faktoren bei der Entscheidungsfindung.
Koblenz ist eine wunderbare Stadt. Es ist immer noch etwas Besonderes, wenn ich zu Terminen fahre und von Bendorf kommend der Blick von oben auf die Stadt, die Region und den Rhein fällt. Ich fühle mich hier einfach wohl.

 

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Wie ist der Stand der Vorbereitung, läuft alles nach Plan?
Hampl:
Wir hatten einige Hürden, das Turnier nach Koblenz zu bekommen. Gerade die Frage, wo die Trainingsplätze sein werden, hat uns sehr beschäftigt. Die tolle Zusammenarbeit mit DTB Präsident Ulrich Klaus und dem Präsidium des Tennisverbands Rheinland sowie dessen Geschäftsführer Lothar Markus, mündete in der Umrüstung des Bodenbelags in der Halle auf der Karthause. So  können wir nun zwei mobile Rebound Ace Plätze in der Conlog Arena als Wettkampf Courts anbieten und zwei Trainingsplätze auf der Karthause.

 

 

Wie wird das Turnier bei Politik, Institutionen und Sponsoren aufgenommen?
Hampl:
Ich bin sehr glücklich, dass die Koblenz Open seitens der Stadt mit den angeschlossenen Institutionen so stark unterstützt werden. Allen voran Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig, sowie Herr Sonntag vom Sportamt, Herr Krepele vom Stadtmarketing und Herr Hammann von der Wirtschaftsförderung helfen uns dabei, Kontakte herzustellen oder geben hilfreiche Ratschläge, die wir gerne annehmen. Mit Volker Herb, Geschäftsführer der Conlog Arena, arbeiten wir von Beginn an sehr eng zusammen. Er ist ein absoluter Fachmann und von seiner Expertise kann man nur profitieren.
Wir legen unser Augenmerk bei der Akquise vor allem auf kleine und mittelgroße Sponsorships, da es nur natürlich ist, dass sich viele potentielle Partner erst einmal ein Bild des Turniers machen möchten. Deswegen ist es umso wichtiger möglichst viele Interessenten dann auch in der Conlog Arena während des Turniers begrüßen zu dürfen, damit man sich persönlich kennenlernt. Tennis ist live doch ganz anders als im Fernsehen, das die Dynamik und Athletik nicht so vermitteln kann.

 

 

Wie läuft der Kartenvorverkauf?
Hampl: Das ist eine positive Überraschung. So eine starke Nachfrage weit vor Turnierbeginn kenne ich von unserem zweiten Challenger in Marburg nicht. Wir werden jetzt noch VIP Tickets in der Verkauf geben und zwei  Abendveranstaltungen. Es wird voll!

 

 

Welche Besucherzahl halten Sie denn für realistisch?
Hampl:
Hallenturniere haben den Vorteil, dass im Winter die Freizeitmöglichkeiten für potentielle Zuschauer nicht so groß sind wie im Hochsommer. Außerdem ist unsere Turnierwoche vom 15. – 22. Januar auch keine starke Urlaubswoche. Dass Hallenturniere einen speziellen Charme haben, braucht man nicht zu betonen. Deshalb gehen wir von einem ausverkauften Endspielwochenende aus mit 1500 – 1700 Besuchern pro Tag sowie einer Gesamtzahl an Besuchern von über 10.000. Eine Rolle spielt eben auch, dass die Koblenz Open nicht in einem Verein stattfinden, wie die meisten Challenger, sondern in einer Veranstaltungshalle.

 

 

Welches Potenzial sehen Sie in den Koblenz Open?
Hampl:
Unser Ziel ist es mittelfristig den Termin in der zweiten Woche der Australian Open zu bekommen. Das würde das Spielerfeld nochmals aufwerten. Die Koblenz Open sollen aber vor allem ein Tennisfest für die ganze Familie sein. Die Profis von Position 50 bis 300 der Weltrangliste sind leistungsmäßig inzwischen so nah beieinander, dass man keine großen Namen braucht, um herausragenden Sport erleben zu dürfen. Bestes Beispiel ist der diesjährige Sieger der Marburg Open, der Tscheche Jan Satral. Er kam in einer für ihn äußerst durchwachsenen Saison als Nummer 272 nach Marburg und verlor nur einen Satz während des gesamten Turniers. Bei den US Open hat er die Qualifikation locker gemeistert und wurde erst in der zweiten Runde von Gael Monfils gestoppt. Diese Art von Geschichte wird immer wieder geschrieben. In Zukunft hoffentlich auch vermehrt von deutschen Nachwuchsspielern. Für mich persönlich sind die ersten Tage immer wieder sehr spannend, wenn all die Qualifikanten und Hauptfeldspieler anreisen. Dann tummeln sich Profis aus 20 bis 30 verschiedenen Nationen am Veranstaltungsort. Das ist ein ganz besonderes Flair. Ich bin mir sicher, dass wir alle zusammen ein ganz wunderbares Turnier erleben werden.

 

 

Welche Schlagzeile möchten sie gerne nach dem Turnier lesen?
Hampl:
Deutscher Nachwuchsspieler gewinnt hochklassiges Finale vor ausverkaufter Halle.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Latoyia Didonato (Mittwoch, 01 Februar 2017 23:46)


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