Heiko Hampl: "Nicht einmal habe ich den Sieger richtig vorhergesagt"

 

Auf wen dürfen wir uns denn dieses Jahr bei den Koblenz Open freuen?
Dustin Brown wird kommen! Sein Ranking reicht für die Qualifikation bei den Australian Open nicht ganz aus. Das ist für uns schön, da er letztes Jahr auch gemeldet hatte, aber die Qualifikation in Melbourne überstand. Benny Hassan wird natürlich als local Hero antreten und seinen guten Eindruck aus 2018 bestätigen wollen. Dann können wir so viel sagen, dass ein Österreicher im Doppel antreten will, der im Einzel und Doppel Top Ten stand. Er hat aber noch eine Wildcard Anfrage für die Australian Open laufen, so dass wir erst Bescheid geben können, wenn er dort nicht zum Zuge kommt. Die diesjährigen Finalisten Mats Moraing und Kenny de Schepper sind wieder mit dabei und zum Beispiel auch Casper Ruud, ein 19jähriger Norweger, der aktuell an 113 der Weltrangliste steht.
Die Meldefrist läuft noch bis Heiligabend und aktuell ist eine Menge Bewegung drin. Wir werden wieder ein super Feld bekommen.

Zwei Ausgaben der Koblenz Open gab es bisher. Was zeichnet das Turnier aus?
Die Atmosphäre ist sicher ein Alleinstellungsmerkmal unter den deutschen Challengern. Wer letztes Jahr am Vereinstag des TV Rheinland da war, wird bestätigen können, dass 2.000 Zuschauer nicht nur eine beeindruckende Kulisse für ein Tennisturnier unserer Kategorie sind, sondern auch eine Stimmung erzeugt haben, die man nicht unbedingt im Tennissport erwartet.

Worauf dürfen sich die Zuschauer denn noch freuen?
Der Familientag am 13. Januar, dem Sonntag vor Turnierbeginn ist ein Novum. Letztes Jahr wurde da noch Qualifikation gespielt. Dieses Mal nutzen wir den frei gewordenen Tag, um möglichst viel gemeinsame Aktionen von Besuchern mit den Spielern zu ermöglichen. Auf der Webseite kann man sich die Infos dazu durchlesen und sich auch anmelden. Zusammen mit unserem Hauptsponsor, der Rhein Zeitung, werden wir versuchen diesen Familientag von Jahr zu Jahr weiter zu entwickeln.

Was ist für dich der Reiz an der Challenger Serie?
Mir gefällt einfach die Mischung aus vielen neuen Spielern, arrivierten Profis, Young Guns und Spielern wie Benny Hassan mit lokalem Bezug. Wir hatten in den ersten beiden Jahren nur drei gesetzte Spieler, die es in das Viertelfinale geschafft haben. Das zeigt wie eng es auf den Challengern zugeht. Das ist einfach immer spannend zu sehen, wie sich das Turnier entwickelt. Ich habe insgesamt 12 Challenger organisiert. Nicht einmal habe ich den Sieger richtig vorhergesagt. Entweder habe ich keine Ahnung vom Tennis oder es ist echt schwer...