Brad Gilbert liest "Winning Ugly"!

Das ist ein Hammer!
Brad Gilbert kommt am 11. Dezember in das Hilton Airport Frankfurt und wird aus Winning Ugly vorlesen sowie einige Anekdoten zum Besten geben.
Heiko Hampl konnte den umtriebigen Amerikaner für die Lesung verpflichten und ist gespannt wie der Abend läuft: "Brad hat außergewöhnliches als Spieler und Trainer erreicht. Ich freue mich wahnsinnig auf den Abend mit ihm. Er ist als Typ eine echte Kante".

Hier ist der  Link zu den Tickets

Winning Ugly gehört zu den weltweit meistverkauften Tennis Büchern aller Zeiten! Fast eine Million Exemplare wurden seit der Erstausgabe abgesetzt. Aktuell ist das Buch in über 12 unterschiedlichen Sprachen übersetzt. Brad Gilbert war zunächst der Angstgegner von Boris Becker. Die ersten vier Duelle Ende der 80ger Jahre entschied der Amerikaner allesamt für sich. Seine Trainerkarriere mit Andre Agassi begann mit einer ungewöhnlichen und bisher wohl einmaligen Konstellation. Er stand 1994 zu Beginn seines Engagements an 23 des ATP Rankings und Agassi an 28. Ein Jahr später war Agassi Nummer 1 der Weltrangliste. Gilbert wurde im Juni 2003 dann Trainer von Andy Roddick, den er nur wenige Wochen später zu seinem ersten und einzigen Grand Slam Titel coachte bei den US Open. Danach folgten weitere Engagements als Trainer bei Kei Nishikori und Andy Murray.
Aktuell arbeitet er als Moderator und Tennis Analyst für ESPN.

Brad Gilbert wird die Lesung als Auftakt der Tennis Expo in Frankfurt halten. Weitere Informationen zu der Veranstaltung unter www.tennis-expo.com

Hup Botic Hup!

Wer das Jahr 2019 als 536. der Weltrangliste begann und nun auf Rang 195 steht, der wird unbestritten eine Kompetenz auf dem Platz haben, aber auch außerhalb, wenn es zu Beispiel um die Turnierplanung geht. Botic van den Zandschulp ist der Name hinter dieser Entwicklung, 24 Jahre jung und aus den Niederlanden. Turnierdirektor Heiko Hampl sah Botic vor genau einem Jahr, als er im Viertelfinale des 25.000 Dollar ITF Turniers in Nußloch seinen Schützling Benjamin Hassan mit 6:3 und 6:4 ausschaltete. „Botic ist ein gradliniger Typ. Sein unaufgeregtes und schnörkelloses Spiel ist nicht spektakulär, aber sehr effektiv. Er hat noch zwei weitere 25.000er gewonnen und zwei Finals gespielt. Es spricht für ihn, dass er erst spät in der Saison auf die Challenger Ebene gewechselt ist. Viele hätten den Schritt früher gemacht, aber Botic hat clever Punkte gehamstert und dann mit dem Titel beim Challenger in Hamburg das Jahr gekrönt. Ich freue mich, dass er Koblenz spielen wird. Das sind die Spielertypen, die mir gefallen und bestimmt auch dem Publikum.“

ATP Profil:
https://www.atptour.com/en/players/botic-van-de-zandschulp/v812/overview

Der Premierensieger gibt sich die Ehre

Die erste Auflage der Koblenz Open gewann Ruben Bemelmans in einem dramatischen und hochklassigen Finale gegen Nils Langer mit 7:6 im dritten Satz. Die folgenden drei Jahre pendelte er immer zwischen den Top 100 – 200 der Weltrangliste. Doch 2019 lief nicht nach Plan. Gerade im ersten Halbjahr hatte der 31-jährige Belgier, der in Genk geboren wurde, nicht die Ergebnisse erzielen können, die man von ihm kennt. Einzig die überstandene Qualifikation in Wimbledon war ein Lichtblick, doch zerstörte Stan Wawrinka in der ersten Runde die aufkeimende Hoffnung auf einen schnellen Aufstieg im Ranking. Das zweite Halbjahr hatte immerhin ein Halbfinale im kasachischen Nur-Sultan im Gepäck. Als Nummer 260 im ATP Ranking startet Ruben nun in das neue Jahr. 32 Jahre wir er am 14. Januar und so darf man gespannt sein, ob er sein Niveau von 2017 nochmals erreichen kann. Etwas über 2 Millionen Dollar hat er sich in seinen 15 Profijahren erspielt. Das wird nach Abzug von Steuern und den Kosten für Trainer, Flüge etc. noch nicht für ein unbeschwertes Leben reichen, vermuten wir mal. 6190 Euro könnten bei einem erneuten Sieg hinzukommen. Das würde den Braten nicht fett machen, aber die 80 Punkte kämen dem Linkshänder sich gerade recht.

ATP Profil:
https://www.atptour.com/en/players/ruben-bemelmans/be54/overview

 

Tim van Rijthoven eifert seinem Trainer Richard Krajicek nach

Auch wenn Richard Krajicek (ehemals Nr. 4 der Welt) der Trainer von Tim van Rijthoven ist, muss sich der 22-jährige Niederländer seine Meriten hart verdienen. Krajicek veranstaltet das ATP 500er in Rotterdam, das eine Woche vor den Koblenz Open stattfindet und in 2019 gab es noch keine Wildcard für seinen Schützling. 120 Plätze hat sich Tim seitdem verbessert und rangiert nun auf Rang 291. In der Jugend Weltrangliste reichte es immerhin zur 13. Ein gutes Omen? Mal sehen was sein Startrainer mit den WC´s in Rotterdam in 2020 macht und vielleicht schaut er ja selbst in Koblenz vorbei?!
Bittersüß lief für Tim das Saisonende. In Topform erreichte er zunächst sein erstes Challenger Halbfinale im japanischen Kobe und musste dann im Viertelfinale des indischen Challengers in Pune gegen Koblenz Open Finalisten Roberto Ortega-Olmedo nach 6:7 im ersten Satz aufgeben. So reichte es für ihn nicht mehr für die Qualifikation der Australian Open, aber er gibt einen deutlichen Fingerzeig, dass er eine der positiven Überraschungen für 2020 werden könnte.
Zur Erinnerung: Im Finale von Koblenz 2019 spielten mit Gianlöuca Mager und Roberto Ortega-Olmedo die 270 gegen die 318 des ATP Rankings. Turnierdirektor Heiko Hampl freut sich schon sehr auf Tim und sagt : "Ich habe ihn im Januar in Nußloch beim
ITF 25.000er gesehen. Er spielt sehr gradlinig und wirkt sehr reif für sein Alter. Mit Krajicek hat er natürlich ein fantastischen Trainer und ein perfektes Umfeld. Ihn hätte ich nicht gerne als meinen Gegner in der ersten Runde von Koblenz."


ATP Spielerprofil:
https://www.atptour.com/en/players/tim-van-rijthoven/v942/rankings-history

ATP Challenger Direktorin Joanna Langhorne: "thank you Heiko for the excellent initiative"

Am 14. Dezember trafen sich 42 ATP Challenger auf Einladung von Heiko Hampl in Frankfurt zum ATP Challenger Meeting. Für Hampl eine große Überraschung, dass so viele Turniere kamen und dass auch die ATP der Einladung gefolgt war. Joanna Langhorne, die Challenger Direktorin sowie Eric Lamquet, zuständig für die Challenger Tournament Relations, berichteten über die Neuerungen und standen mit Rat zur Seite als es zum Beispiel um die Neuausrichtung der Hospitality Regel ging. Joanna Langhorne kam nach dem Meeting zu folgendem Resümee: „Eric Lamquet and I would like to thank you Heiko for the excellent initiative you took to invite Challenger Tournament Directors to the meeting in Frankfurt, and for including us in your discussions. The meeting was extremely well thought out, constructive, helpful and the proposals put forward were relevant and timely and will be sent to our management group for consideration.”
Angedacht war das Meeting zunächst für die europäischen Challenger, aber mit Kyle Ross und Danie Visser, ehemalige Nummer 1 der Doppelweltrangliste und dreifacher Grand Slam Sieger, waren unter anderem auch Vertreter der amerikanischen Challenger zugegen. Kyle Ross ist Turnierdirektor von den Events in Ann Arbor, Cleveland und Los Angeles. Danie Visser leitet erstmalig die Oracle Challenger Series, die in Newport Beach, Houston, New Haven und Indian Wells ausgetragen wird. Der Gewinner der internen Wertung erhält eine Wildcard für das ATP 1000er Turnier von Indian Wells.
Die weiteste Anreise hatten Takuya Mori und Rino Ichiki, die aus dem japanischen Yokohama ihre Erfahrungswerte einbrachten. Das internationale Flair war demnach auch für Organisator Hampl das Besondere an diesem Event: „Kurz vor Weihnachten noch so eine internationale Turnierlandschaft abgebildet zu sehen, war großartig. Das schönste war für mich, wie schnell man Kontakte knüpfen konnte und wie gut sich alle verstanden haben. Wenn du dann abends noch neben Tom Nijssen stehst, der es im Doppel auch unter die Top 10 der Welt gebracht hat, dann weinst du vor Lachen alle Flüssigkeit wieder aus, die du vorher an der Bar zu dir genommen hast. Ein Entertainer pur.“
Die Gespräche mit Joanna Langhorne waren zunächst eher ernsterer Natur, denn die finanzielle Belastung der Challenger sowie die teilweise sehr späte Kommunikation von Regeländerungen, brachten viele Challenger in 2019 in große Bedrängnis. Joanna Langhorne nahm die Kritik an und da die ATP im Herbst mit einer starken Erhöhung der Zuschüsse für 2020 ein wichtiges Zeichen gesetzt hatte, konnten alle weiteren Themen sehr konstruktiv angegangen werden.
„Wir werden nun erstmal die Beschlüsse umsetzen und einhalten müssen, damit wir auch eine Glaubwürdigkeit uns selbst, den Spielern und der ATP gegenüber erreichen. Es gibt annähernd 160 Challenger weltweit, die damit eine heterogene Gruppe abbilden. Ich hoffe, es gelingt, das wir eine gute Struktur mit den Turniere aufbauen können, die sich der Initiative anschließen möchten. Letztlich wollen wir mit dieser starken Internationalität neue Partner für uns gewinnen, den ein finanzieller Benefit oder einer in Sachleistungen soll schon zu Buche stehen, wenn wir uns wieder treffen in 2020.“ So Hampl, der das Event ausbauen möchte. Denn neben den Challengern wurde auch Interesse signalisiert von Turnieren der ATP und WTA Tour sowie ITF Events der Damen, Herren, Junioren und Senioren.

Partner des Events:

CRIONET- Giorgio Garcia Agreda / www.crionet.com
FLIGHTSCOPE - Maruisz Podwyszyński,  Marek Biolik, Adam Wójtowicz / www.flightscope.com
SCREENRENT – Christian Hesse , Henning Franke / www.screen-rent.com
UBIQLINE - Stefano Giovanelli / www.ubiqline.com
SCORTENN – Jerome Lingelser / www.scortenn.com
Jac Lee - Photography, Media Content Creator / www.jacleephotography.com
Tecnifibre – Mark Holldorf / www.tecnifibre.com

 

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