Florian Broska: "Ich werde auf jeden Fall gerne versuchen auf der Tour zu spielen"

Der gebürtige Koblenzer, Florian Broska erhielt bei der ersten Austragung eine WC. Was macht er jetzt eigentlich?

Du bist 2017 in die USA gegangen zum Studieren. Wohin genau und welche Fächer studierst du?

 

Ich studiere in Mississippi und die Uni heißt Mississippi State Universityund mein Fach ist Business Management.

 

Was hat dich daran gereizt in die USA zu gehen?
Ich wollte in die USA gehen, weil es mir hier ermöglicht wird zu studieren und Vollzeit Tennis spielen zu können. So viel Tennis hätte ich unmöglich zu Hause geschafft während des Studiums

 

Wie weit bist du jetzt im Studium und hast du vor danach in den USA zu bleiben?
Gerade bin ich in meinem 5. Semester von 8 und nach dem Studium würde ich gerne erstmal nach Deutschland zurück.

 

Wie sind deine Erinnerungen an deine Teilnahme bei den Koblenz Open?
Das wichtigste, was mir von den Koblenz Open in Erinnerung geblieben ist, ist auf jeden Fall die Stimmung. Es war das erste richtig große Turnier, das ich jemals gespielt habe und das war definitiv etwas Besonderes für mich, auch wenn ich Jeremy Jahn mit 1:6 und 3:6 unterlegen war. Die Organisation war auch super mit den Trainingsplätzen auf der Karthause.

 
Tickets für die Koblenz Open 2020 gibt es hier

 

Wie siehst du deine aktuelle Spielstärke?
Meine Spielstärke schätzte ich definitiv stärker ein. Erst letzte Woche habe ich gegen einen Collegespieler 6:0,6:1 gewonnen, der schon an 862 im ATP Ranking stand.

 

Willst du denn nach dem Studium den Sprung auf die Tour wagen oder wird Tennis eher berufsbegleitend von dir ausgeübt werden?

 

Ich werde auf jeden Fall gerne versuchen auf der Tour zu spielen. Jetzt habe ich schon so viele Jahre hart trainiert und würde gerne sehen wo ich hinkommen kann.

 

Dann sehen wir dich ja wieder in der CGM Arena! Weiterhin viel Erfolg beim Studium und dem Aufbau einer Tenniskarriere.
Danke!

 

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Supporters Cup Teilnehmer Florian Faßbender: "Ich wollte damals eigentlich lieber Fußball spielen"

Florian Faßbender war der erste Partner für unseren Koblenz Open Supporters Cup. Lest , was ihn dazu bewogen hat, welche Nummer er möchte und warum er Benny Hassan unterstützt!
Sie sind der erste Partner des Koblenz Open Supportes Cup. Was gefällt Ihnen an der Idee?
An der Idee gefällt mir, dass man auch als kleineres Unternehmen mit geringerem Werbeetat eine gute Sache unterstützen kann.
Desweiteren gefällt mir, dass die zugelosten Spieler persönlich auch etwas davon haben.

Für welche Nummer auf dem Tableau haben Sie sich entschieden und warum?
Ich habe mich für die Nummer 33 entschieden, da es meine Lieblingszahl ist.

Spielen Sie selbst Tennis und wie kamen Sie zu diesem Sport?
Ich spiele seit meinem 10. Lebensjahr Tennis. Mein Heimatverein ist der VFR Eintracht Koblenz, Medenspiele spiele ich für den SV Urmitz.
Ich wollte damals eigentlich lieber Fußball spielen, aber meine Eltern haben mich trotzdem im Tennisverein angemeldet. Ich habe dann beides gespielt, bin dann aber beim Tennis geblieben, da es für mich der schönste Sport von allen ist.

Sie unterstützen den Lokalmatador und Publikumsliebling Benjamin Hassan. Wie kam es dazu?
Da ich ja selber aktiv Tennis spiele, habe ich Benjamin über die Jahre natürlich öfters beobachten dürfen und habe mich darüber gefreut, dass er aus seinem Talent dann auch etwas gemacht hat.
Als ich gelesen habe, dass er den Schritt zum Profi wagen will, habe ich ihn angeschrieben und gefragt, ob er schon eine Apotheke hat, die ihn unterstützt. Da dies nicht der Fall war, wird er von mir seitdem mit allem aus der Apotheke versorgt, was er für seinen Profialltag benötigt. Es imponiert mir wie hart er für seinen Traum arbeitet und deswegen bin ich stolz ihn auf seinem Weg begleiten zu dürfen.
Welche Schlagzeile würden Sie gerne über die Koblenz Open lesen?
Benjamin Hassan und sein Partner die Florian-Apotheke gewinnen die Koblenz Open! Dafür muss Benni gut spielen und ich das richtige Los ziehen.


Über die Florian Apotheke:
Mein Name ist Florian Faßbender, Inhaber der Florian-Apotheke im Einkaufszentrum auf der Karthause. Mein Vater hat vor 35 Jahren die Apotheke gegründet und sie nach mir benannt.
2009 habe ich die Apotheke von meinem Vater übernommen und bin glücklich und froh meine Kunden auf der Karthause (hoffentlich) bestmöglich zu versorgen.
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Livestream und neue ATP Tour APP

15.200.000 Millionen Menschen haben sich im Stream die Matches der Challenger Tour auf der Plattform der ATP angeschaut und das ist nur ein Bruchteil aller Zuschauer, denn der Livestream auf den Plattformen Dritter (vornehmlich Wettanbieter) sind dabei gar nicht erfasst!
Holt Euch doch die aktuelle APP der ATP. Sie ist gerade neu erschienen mit vielen Extra Features und versorgt Euch mit allen Informationen. Aktueller könnt ihr nicht sein!

 

 

 

 

 

 

 

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.atptour.atptour&hl=de

Dustin Brown: "Ja, ich denke, dass ich auf jeden Fall komme"

Dustin Brown war auch bei der letzten Auflage der Marburg Open als ATP Challenger zu Gast
Dustin Brown war auch bei der letzten Auflage der Marburg Open als ATP Challenger zu Gast

Heute wird der Kalender für den Februar 2020 erscheinen, auf dem erstmal die Koblenz Open auftauchen werden. Teilnehmer wie Benny Hassan sind natürlich gesetzt, aber es zeichnet sich jetzt schon ein illustres Teilnehmerfeld ab und wie es scheint wird bei der vierten Auflage erstmals Dustin Brown den Weg in die CGM Arena finden.
Turnierdirektor Heiko Hampl hofft, dass dieses Mal nichts dazwischen kommt und sagt: „Dieses Jahr musste Dustin noch spontan absagen, weil er einfach nach zwei harten Quali Matches der Australien Open regenerieren wollte, um dann in die USA zu fliegen. Ich hoffe schon, dass der neue Termin nicht zuletzt dadurch attraktiver ist, weil er eine der wenigen Gelegenheiten sein wird in den ersten drei Monaten zu Hause zu spielen. Die Australien Open sind ja eine Woche nach hinten gewandert und im März stehen schon wieder die 1000er in Indian Wells und Miami an. Da liegen wir doch als kleine Wohlfühl Oase mittendrin.“
Der Versuch attraktive Spieler zu locken wird immer garniert von kleinen Extra Wünschen, die ein Turnier zu erfüllen versucht. Dustin Brown hat zum Beispiel gerne eine Badewanne im Zimmer.  Das sollte in Koblenz darstellbar sein.
„Es muss immer ausgewogen zugehen. Aber wenn wir mit kleinen Goodies das Gesamtbild abrunden können, dann versuchen wir das natürlich.“ sagt Joachim Gras, der für die Hospitality zuständig ist.

Für Hampl ist der bunte Mix an Teilnehmern vorrangig vor größeren Namen. "Gianluca Mager, der Gewinner von 2019, hat den Sprung in die Top 100 nun fast geschafft, Casper Ruud war an eins gesetzt, spielt aktuell die NEXT GEN Finals in Mailand und hat sich auf Rang 56 katapultiert. Im positiven Sinne hat Doppel Finalist Filip Polasek (An der Seite von Jürgen Melzer) den Vogel abgeschossen. Seit Montag ist er die Nummer 10 der Doppelweltrangliste. Das alles zeigt, welche Qualität hier in Koblenz aufschlägt, auch wenn sich diese Qualität in der Ranglistenposition oft erst im Laufe der Saison niederschlägt".

Lukas Rosol: "Benny Hassan spielt kein Tennis"

Benny Hassans Manager Heiko Hampl erklärt den leicht provokanten Satz von Rosol und glaubt, dass Benny in 2020 nicht wieder in Runde zwei bei den Koblenz Open ausscheiden wird…

 

 

Wie lief das Jahr für Benny aus deiner Sicht?
Es ist ja noch nicht zu Ende für ihn. Er wird nach den letzten beiden Challengern in Ortisei und Maia wohl noch zwei Future in Doha spielen. Er hatte einen Virus und wohl auch das Pfeiffersche Drüsenfieber ohne es wirklich gemerkt zu haben. Das hat nach dem Davis Cup im September nun 8 Wochen gekostet. 100 Plätze konnte er sich in 2019 im Ranking wieder nach oben arbeiten. Er hat noch viel Luft nach oben und trotzdem wird die Luft eben auch dünner.

Er wird das Jahr wohl um Rang 300 oder etwas besser beschließen. Ist das eine gute Entwicklung?
Es gab eine wichtige Trendumkehr in Aix en Provence im Mai. Mit den Siegen auf Sand gegen Istomin, Troicki und Gimeno-Traver hat er natürlich Selbstvertrauen getankt und das auch gut in den  Folgewochen in Punkte umgemünzt. Wichtig war für Benny sich auch einzugestehen, dass er sehr gut auf Sand spielen kann. Er liebt ja eher den Hartplatz, mehr gepunktet hat er auf Sand. Wir wissen alle, dass er lieber den Gegner laufen lässt, als selbst zu laufen. Die Lebensrealität muss man eben akzeptieren und für 2020 schauen, wie man die Turnierplanung nun ausrichtet.

Wo hat er sich verbessert und wo muss er sich noch verbessern?
Sowohl als auch im Aufschlag. Die prozentuale Quote des 1. Aufschlags ist im Laufe des Jahres nach oben gegangen und man sieht, wenn er einen richtig guten Tag beim Aufschlag erwischt, läuft das restliche Spiel oft wie aus einem Guss. Aber eben auch umgekehrt. Ich denke, er braucht auf Sand auch noch ein Spiel B, das er zieht, wenn er nicht seinen Rhythmus findet. Lukas Rosol, den er dieses Jahr zweimal auf Sand geschlagen hat, hat gesagt „Der Benny spielt kein Tennis. Man weiß überhaupt nicht was bei ihm kommt“. Dieses freche und unbekümmerte Spiel frei von taktischen Vorgaben geht aber nicht immer von Zauberhand auf. In Vicenza, als er das Halbfinale erreicht hat, hat er gezeigt, dass er auch sehr solide spielen kann und bereit ist, um jeden Punkt zu fighten. Wenn er diese Balance noch häufiger findet, dann wird er auch sehr gute Ergebnisse erzielen.

Was traust du ihm für 2020 zu?
Wenn er die nächsten Schritte geht, dann ist zumindest die Qualifikation der French Open ein realistisches Ziel. Er hat aktuell nur 15 Turniere mit Punkten in der Wertung. 18 sind es maximal, da muss er, wenn er gesund bleibt, jetzt auch einige Turniere mehr spielen, auch wenn es ITF Events sind. Letztlich kommen alle Spieler nur dann richtig voran, wenn Sie Titel holen oder Finale spielen. Er war schon kurz davor in Vicenza, aber das ist der nächste Entwicklungsschritt. In Aix en Provence hat er so bockstark gespielt, dann aber im Viertelfinale gegen Vatutin hat ihn die Nervosität gepackt. Er muss sich häufiger in diese Runden vorspielen, damit es eine Normalität für ihn wird und er braucht einfach auch eine gewisse Gier. Positiv ist, dass er in den letzten 12 Turnieren 10 Mal die erste Runde gewonnen hat. Das sagt schon etwa aus.

Wie weit kommt Benny bei den Koblenz Open?
Wenn man zu Hause spielt und man ist in Form, dann ist es natürlich ein großer Vorteil. Gerade für einen Spieler wie Benny, der die Emotionen der Zuschauer liebt und sie in positive Energie umwandeln kann. Dieses Jahr im Match gegen de Bakker hat man aber auch mal gesehen, wie es ist, wenn das Selbstvertrauen und die Form nicht so da sind wie gewohnt. Ich gehe aber davon aus, dass er voll im Saft stehen wird und zum ersten Mal mindestens die dritte Runde erreicht.